Ich gebe zu: Bei größeren Updates bin ich immer ein bisschen vorsichtig. Man hört ja oft Geschichten von kaputten Systemen oder verlorenen Einstellungen. Umso positiver war meine Erfahrung beim Upgrade von Linux Mint 22.2 auf 22.3 – und das ohne Neuinstallation, ganz bequem über das Terminal. Es besteht aber auch die Möglichkeit den Prozess über den Mint Update-Manager durchzuführen.
Erstmal auf Nummer sicher: Backup mit Timeshift
Bevor ich überhaupt ans Upgrade gedacht habe, habe ich eine Sicherung mit Timeshift gemacht. Das geht schnell und gibt ein gutes Gefühl. Falls doch etwas schiefgeht, kann man das System einfach wieder zurücksetzen – so wie eine Zeitreise für den Rechner. Zum Glück brauchte ich das Backup am Ende nicht, aber sicher ist sicher.
Das Update selbst – einfacher als gedacht
Das Update habe ich dann über das Terminal durchgeführt. Auch wenn das für Anfänger erstmal abschreckend klingt. Es besteht aber wie schon oben geschrieben, die Möglichkeit das ganze mit einer grafischen Oberfläche im Mint-Update Manager durchzuführen. In beiden Fällen gilt: Keine Sorge. Die nötigen Schritte sind gut erklärt, und Linux Mint führt einen sauber durch den Prozess.
Ich habe:
- mein System aktualisiert
- das Upgrade auf Version 22.3 gestartet
- die Hinweise gelesen und bestätigt
Dann hieß es kurz warten, einen Neustart machen – und das war es auch schon.
Nach dem Neustart lief alles ganz normal weiter:
- Programme waren noch da
- Einstellungen blieben erhalten
- nichts war kaputt oder langsam
- Ich musste nichts nachinstallieren oder reparieren.
Was ist neu in Linux Mint 22.3?
Auf den ersten Blick fühlt sich das System vertraut an, aber ein paar Dinge sind mir direkt aufgefallen:
Neues Menü
Das Menü wirkt frischer und etwas übersichtlicher. Gerade als Anfänger findet man sich schneller zurecht, und die Suche nach Programmen geht flott.
Verbesserte Systeminformationen
Die Systeminformationen sind jetzt klarer aufgebaut. Wer wissen möchte, welche Hardware verbaut ist oder wie das System gerade läuft, bekommt die Infos verständlich angezeigt – ohne Fachchinesisch.
Mein Fazit:
Wenn du Linux Mint nutzt und ein bisschen neugierig bist, brauchst du vor diesem Update wirklich keine Angst zu haben. Mit einem Timeshift-Backup vorher ist man gut abgesichert, und der Rest läuft erstaunlich entspannt.
So macht Linux einfach Spaß
